
Kirchenprojekt Goldachtal
Hintergrund zum Projekt Goldachtal
Im Frühling 2025 haben die Kirchgemeindeversammlungen Trogen, Rehetobel und Wald ihre Vorstände beauftragt, eine engere Zusammenarbeit unter den stetig schrumpfenden Kirchgemeinden zu prüfen. Für alle Verantwortlichen ist klar geworden: Eine grössere Kirchgemeinde mit gebündelten Ressourcen und Synergien böte am ehesten realistische Chancen für ein selbstgestaltetes, zukunftsfähiges Kirchenleben in allen drei Orten. Ziel des Projekts Goldachtal ist deshalb, dass die Stimmberechtigten aus Trogen, Rehetobel und Wald möglichst bald über den Zusammenschluss ihrer Kirchen zur einer grösseren Kirchgemeinde abstimmen können. Dazu werden ein Zusammenschlussvertrag und eine gemeinsame Kirchgemeindeordnung ausgearbeitet, die dann zur Volksabstimmung gebracht werden. Ein Gesuch um landeskirchliche Finanzierungshilfe für dieses Vorhaben wurde von der Synode Ende November 2025 gutgeheissen.
Vier Arbeitsgruppen am Start
Ab dem 20. Februar werden sich jetzt also 24 Köpfe in vier Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themenkreisen vertieft Gedanken machen. Sie werden Möglichkeiten prüfen, wie eine gemeinsame, zukunftsfähige Kirchgemeinde aussehen könnte, die Spielraum für ein vielfältiges Kirchenleben zwischen Tradition und Innovation eröffnet. Erste Ergebnisse werden für Ende Mai/Anfang Juni erwartet.
aus Rehetobel:
Jolanda Fehrlin (Präsidentin KiVo)
Monica Givotti (Sekretariat und Projektbüro)
aus Trogen:
David Hauser (externer Verwalter)
Andreas Bokanyi (Gemeindemitglied)
Susanne Schewe (Pfarrerin Trogen) als Vertreterin des Pfarrteams
aus Wald:
Daniel Frischknecht (externer Verwalter)
Lina Graf (KiVo Finanzen)

Infos und Dialog auf verschiedenen Kanälen
Die Mitglieder der drei Kirchgemeinden sollen regelmässig zum Projektstand, zu Arbeitsgruppen-Ergebnissen und über nächste Projektschritte informiert und zum Dialog eingeladen werden. Dafür sind verschiedene Kommunikationskanäle vorgesehen:
Die wichtigsten Informationen aus dem Projekt Goldachtal werden künftig regelmässig in Form eines Newsletters auf den Webseiten der drei Kirchgemeinden veröffentlicht. Sie finden die Newsletter ganz unten auf dieser Seite.
Angesichts der regen Diskussionsbeiträge beim Kick-off richtet die Steuergruppe eine elektronische «Briefbox» wie auch physische Briefkästen in den drei Kirchen ein. So können Mitglieder Fragen, Anregungen oder auch Kritik jederzeit elektronisch oder auf Papier, mit oder ohne Namen, an die Steuergruppe adressieren (elektronische Briefe ans Projektsekretariat: kirche-rehetobel@bluewin.ch).
Um mit der Bevölkerung im Dialog zu bleiben, wurde die Rubrik «Fragen & Antworten» auf der Projekt-Site eingerichtet. Hier wird die Steuergruppe jeweils zeitnah auf Inputs aus der Bevölkerung eingehen.
Die KGVs sollen künftig nicht nur über den Stand der Dinge im Projekt informieren, sondern auch Gelegenheit für Fragen und Austausch bieten.
Die Steuergruppe hofft und zählt darauf, dass der inspirierende Elan aus dem Kick-off in den kommenden Projekt-Wochen auch in den Arbeitsgruppen weiterwirkt. Sie selbst wird unter Einbezug der Arbeitsgruppen-Ergebnisse in den nächsten Monaten alle nötigen Grundlagen erarbeiten, damit die Stimmberechtigen sich vor der Abstimmung im Herbst/Winter 2026 ein Bild machen können, wie eine fusionierte Gemeinde aussehen und funktionieren könnte.
Für Fragen oder Feedbacks ist Monica Givotti im Projektbüro unter Telefon 071 870 08 24 oder sekretariat@ref-rehetobel.ch erreichbar. Auch die Projektbegleiterin Barbara Gölz steht für Fragen und Anliegen gern zur Verfügung unter info@goelzconsulting.ch oder 079 652 52 47.
Breite Beteiligung im Kirchenprojekt Goldachtal
Reformierte aus Trogen, Rehetobel und Wald engagieren sich in Arbeitsgruppen
Über 50 Mitglieder der Kirchgemeinden Rehetobel, Trogen und Wald hatten sich vor einem Monat zum Kick-off des Kirchenprojekts Goldachtal im Gemeindesaal Rehetobel zusammengefunden. Inzwischen haben sich 24 Mitglieder für die Mitwirkung in einer Arbeitsgruppe angemeldet. Ein kurzer Rück- und Ausblick zum Kirchenprojekt.
Im Oktober 2025 haben die drei reformierten Kirchgemeinden Trogen, Rehetobel und Wald das Kirchenprojekt Goldachtal gestartet. Ziel des Projekts ist, die Kirche und das Kirchenleben in den drei Gemeinden unter Einbezug der Mitglieder gemeindeübergreifend neu zu denken und die drei Gemeinden mittelfristig zu einer grösseren Kirchgemeinde im Goldachtal zusammenzuführen. Grund: Der demographische und gesellschaftliche Wandel bringt für fast alle Kirchgemeinden grosse Herausforderungen mit sich: Mitgliederschwund, Schwierigkeiten, Behörden zu finden und sinkende Steuereinnahmen bringen kleinere Kirchgemeinden unter Druck. Stand 2025 zählten die drei Gemeinden zusammen rund 1’600 Kirchenmitglieder, Wald als kleinste noch knapp 300. Es drängt sich deshalb auf, Synergien zu suchen und Ressourcen zu bündeln, Strukturen zu vereinheitlichen und mit vereinten Kräften Neues zu wagen! Als neue, vereinte Gemeinde eröffnen sich bessere Chancen, ein vielfältiges kirchliches Leben für alle zu ermöglichen.
Angesichts der regen Diskussionsbeiträge beim Kick-off richtet die Steuergruppe eine elektronische «Briefbox» wie auch physische Briefkästen in den drei Kirchen ein. So können Mitglieder Fragen, Anregungen oder auch Kritik jederzeit elektronisch oder auf Papier, mit oder ohne Namen, an die Steuergruppe adressieren (elektronische Briefe ans Projektsekretariat: kirche-rehetobel@bluewin.ch).
Goldachtal: Fragen und Antworten
Gerne beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zum Zusammenschlussprojekt „Goldachtal“. Nachfolgend eine Sammlung bereits eingeganger und beantworteter Fragen zum Nachlesen:
Die ersten Arbeitsgruppen-Sitzungen wurden bereits abgehalten.
Die Steuergruppe (StG) leitet das Projekt; darin wirken je zwei Vertreter:innen pro Kirchgemeinde und eine Pfarrvertretung mit.
aus Rehetobel: Jolanda Fehrlin (Präsidentin KiVo), Monica Givotti (Sekretariat und Projektbüro)
aus Trogen: David Hauser (externer Verwalter), Andreas Bokanyi (Gemeindemitglied), Susanne Schewe (Pfarrerin Trogen) als Vertreterin des Pfarrteams
aus Wald: Daniel Frischknecht, (externer Verwalter), Lina Graf (KiVo Finanzen)
Projektbegleiterin: Barbara Gölz, unabhängige Arbeitspsychologin, die bereits mehrere Fusionsprojekte begleitet hat
Projektbüro: Monica Givotti, Sekretärin Rehetobel
Die vier Arbeitsgruppen sind gestartet und erarbeiten derzeit je zu ihrem Themenkreis eine Situations- bzw. Ist-Analyse.
Heiden strebt eine Fusion mit Wolfhalden, Walzenhausen, Oberegg-Reute an. Dieser Prozess ist bereits im Gang parallel zum Goldachtaler Projekt. Ob sich Rehetobel dort nachträglich überhaupt noch anschliessen könnte, ist fraglich. Der Weg von Rehetobel zur Kirche Walzenhausen würde jedenfalls erheblich weiter als nach Wald bzw. Trogen. Ausserdem wurde diese Ausrichtung bereits früher an der Kirchgemeindeversammlung 2025 thematisiert. Da die Rehetobler Schüler jedoch nach Trogen fahren, wurde eine Zusammenarbeit in Richtung Trogen als sinnvoller erachtet.
Newsletter zum Nachlesen
1. Newsletter vom Januar 2026: Goldachtaler Kirchen bewegen sich
Fotoprotokolle und Ideen Sammlung vom Kick-off in Rehetobel am 15.1.26:
20260115 Foto-Protokoll Kick-off Goldachtal
20260122 Ideen-Sammlung Kick-off Goldachtal für Homepage
2. Newsletter vom 16.2.2026: 20260216 Newsletter Projekt Goldachtal_Feb
Und die Kirche bewegt sich doch!
Gute Stimmung und viele Ideen am Kick-off des Kirchenprojekts Goldachtal
Über 50 Teilnehmende aus den Gemeinden Rehetobel, Trogen und Wald kamen am 15.1.2026 zum Kick-off des Kirchenprojekts Goldachtal im Gemeindesaal Rehetobel zusammen! Die Projekt-Steuergruppe, bestehend aus Jolanda Fehrlin (Präsidentin KiVo Rehetobel), Monica Givotti (Sekretariat Rehetobel und Projektbüro), Daniel Frischknecht (externer Verwalter Wald), Lina Graf (KiVo Finanzen Wald), David Hauser (externer Verwalter Trogen), Andreas Bokanyi (Gemeindemitglied Trogen) sowie Susanne Schewe (Pfarrerin Trogen), hatte alle Interessierten aus den drei Gemeinden eingeladen zu diesem Abendanlass, an dem die Zukunft der drei Kirchgemeinden im Zentrum stehen sollte.

Die Organisationspsychologin Barbara Gölz, die im Kanton Zürich mehrere Kirchenfusionen begleitet hatte, führte durch den Abend. Zum Einstieg vermittelte sie einen Überblick zu Gründen, Zielen und Zeitplan des Projekts Goldachtal: Die Steuergruppe will bis zum Herbst 2026 alle nötigen Grundlagen erarbeiten, um im Herbst/Winter 2026 einen möglichen Zusammenschluss der drei Kirchgemeinden zur Abstimmung zu bringen. Sagen die Stimmberechtigten der drei Gemeinden ja, werden im Jahr 2027 sämtlichen juristischen, strukturellen und finanziellen Schritte zur Umsetzung einer Fusion per 1.1.2028 in die Wege geleitet.
Ziel des Kick-off-Abends war, die Gemeindemitglieder miteinander ins Gespräch zu bringen zur Frage: Wie könnte die Evangelisch-reformierte Kirche den Herausforderungen von sinkenden Mitgliederzahlen, KiVo-Vakanzen und veränderten Bedürfnissen verschiedener Generationen und Lebenswelten am besten begegnen? Wo gibt’s Risiken, wo gute Beispiele? Wo gäb’s Synergien, Entwicklungspotenziale? Welches wären wünschbare Optionen und Ideen? Zu den Ergebnissen des Abends nur soviel vorab: es kam schon in dieser ersten gemeinsamen Veranstaltung eine breite Sammlung an Beobachtungen, Ideen und konkreten Vorschlägen zusammen, die alle Erwartungen der Steuergruppe weit übertraf!
Aktive Mitwirkung erwünscht
Um das ehrgeizige Ziel einer Abstimmung im Herbst 2026 zu erreichen, zählt die Steuergruppe auf aktive Mitwirkung interessierter Mitglieder in verschiedenen Arbeitsgruppen. Im zweiten Teil des Kick-off-Abends erörterten die Teilnehmenden in lebendigen, wechselnden Tischrunden Besonderheiten, Stärken und Herausforderungen ihrer Kirchgemeinden. Nach 2 Stunden präsentierten sie bereits eine breit gefächerte Ideen-Sammlung zu den vier grossen Themenblöcken, die ab Mitte Februar in Arbeitsgruppen weiterbearbeitet werden:

1 Finanzen, Liegenschaften, Administration
2 Gemeindeleben: Diakonie, Anlässe, Senioren
3 RPG, Kinder, Jugend, Familien
4 Gottesdienst & Musik, Pfarramt

Was am 15.1. in den Diskussionen zu diesen Themenkreisen alles zur Sprache kam, kann im Fotoprotokoll («20260115 Foto-Protokoll Kick-off Goldachtal») und in einer gesammelten Ideen-Liste («20260122 Ideen-Sammlung Kick-off Goldachtal für Homepage») nachgelesen werden.
Auftrag an die Arbeitsgruppen
In ihrer Sitzung vom 21.1.2026 hat die Steuergruppe beschlossen, den Arbeitsgruppen zu allen Themenkreisen eine Bestandesaufnahme in Auftrag zu geben. Folgende Fragen sollen in den AG bearbeitet werden:
Was wird in den einzelnen KG heute wie gemacht / geleistet / angeboten?
Wo bestehen Synergiepotenziale? Wo wär Neues möglich?
Was soll vor Ort bleiben, was könnte geöffnet und übergreifend organisiert / angeboten werden?
Wie ist die Erreichbarkeit?
Anmeldung für Arbeitsgruppen noch möglich – Start ab 20.2.
Bereits haben sich rund 20 Mitglieder aus allen drei Kirchgemeinden für die Mitwirkung in einer Arbeitsgruppe zu obigen Themenkreisen 1 – 4 angemeldet. Sie alle werden demnächst von je einem bekannten Steuergruppen-Mitglied kontaktiert und über’s weitere Vorgehen, den genauen Auftrag und die Gruppen-Zusammensetzung informiert.
Start der Arbeitsgruppen ist ab 20. Februar 2026 vorgesehen. Je ein Steuergruppenmitglied wird die Sitzungstermine und -orte ab diesem Termin koordinieren und die Arbeitsgruppen-Mitglieder rechtzeitig einladen. Erste Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen erhofft sich die Steuergruppe bis Ende Mai/Anfang Juni 2026.
Wer sich noch nicht eingetragen hat in eine Liste, darf sich immer noch mit Kontaktdaten und Wunsch-Thema anmelden per Mail oder Telefon: Projektsekretariat, Monica Givotti,
kirche-rehetobel@bluewin.ch oder über Telefon: 071 870 08 24.
Briefbox für Fragen und Vorschläge aus den Mitgliederreihen
Die Steuergruppe hat angesichts der regen Diskussionsbeiträge aus den Mitgliederreihen auch noch beschlossen, eine elektronische «Briefbox» für Fragen und Vorschläge aus den Gemeinden einzurichten. In allen reformierten Kirchen soll es zusätzlich je einen physischen «Briefkasten» geben. So können Mitglieder Fragen, Ideen, auch Kritik, jederzeit mit Namen oder auch anonym zur Besprechung in der Steuergruppe eingeben. Die Verantwortlichen werden in regelmässigen Abständen auf der Homepage auf solche Fragen/Inputs eingehen und wichtige Themen allenfalls auch in einer Forumsveranstaltung aufnehmen.